Akzeptanz von technologischen Innovationen. by Jörg Königstorfer, Prof. Dr. Andrea Gröppel-Klein

By Jörg Königstorfer, Prof. Dr. Andrea Gröppel-Klein

Jörg Königstorfer betrachtet den Entscheidungsprozess für bzw. gegen technologische Innovationen am Beispiel mobiler Internetdienste. Er entwickelt Lösungsansätze für die drei Hauptprobleme der Akzeptanzforschung: Die Beachtung von Emotionen im Entscheidungsprozess, die Berücksichtigung des Pro-Veränderungsbias und die Zuschreibung von Ursache-Wirkungs-Zusammenhängen bei der Adoption von Innovationen.

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Schönecker 1982, S. 49) und hat sich bis Mitte der 1990er Jahre weitestgehend unbeeinflusst von der angloamerikanischen Forschung entwickelt. Eines der ersten in der deutschsprachigen Forschung entwickelten Modelle stammt von Degenhardt (1986) zur Erklärung der Akzeptanz des Bildschirmtextes (BTX). Kollmann (1998, 2000) stellt in seiner Dissertation das Dynamische Akzeptanzmodell vor, das insbesondere auf die Charakteristika der von ihm eingeführten Produktkategorie der Nutzungsinnovationen18 zugeschnitten ist und eine Zeitkomponente im Akzeptanzprozess berücksichtigt: Akzeptanz zeigt sich dabei als „dynamisches Phänomen […], bei dem sich die (abschließende) Akzeptanz einer Nutzungsinnovation erst im Zeitablauf aufbaut.

Dieses Konstrukt wird neu in die Akzeptanzforschung eingeführt und geht über eine reine Erfassung des Spaßes hinaus. Der wahrgenommene Spaß durch Selbstdarstellung kann wie folgt erläutert werden: Bereits Hirschman (1982, S. ) und Belk (1988, S. 140) konnten in den 1980er Jahren zeigen, dass Produkte und insbesondere Innovationen eine symbolische Dimension für Konsumenten besitzen. Die Forschergruppe um Kleine (vgl. B. Kleine, Kleine und Kernan 1993, S. ; Laverie, Kleine und Kleine 2002, S. ) fand zudem in empirischen Studien heraus, dass identitätsrelevante Besitztümer – dies sind persönliche Produkte, die der Darstellung der eigenen Identität dienen – direkt und indirekt über Appraisalprozesse die Wahrnehmung des Selbst beeinflussen.

Die Ansätze zum „Consumer Perceived Value“ entstammen der verhaltenswissenschaftlich orientierten Marketingforschung und gehen davon aus, dass Konsumenten wertorientiert denken und handeln. Zeithaml (1988, S. 14) definiert den wahrgenommenen Wert als „consumer’s overall assessment of the utility of a product (or service) based on perceptions of what is received and what is given”. Auf Basis von den Ausführungen von Zeithaml (1988, S. ) versuchen Autoren, verschiedene Wertdimensionen zu identifizieren und deren Relevanz bei Kaufentscheidungen offen zu legen.

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