Auch Geister können küssen (Susannah, Band 1) by Meg Cabot

By Meg Cabot

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Und dann war da das Meer, das so plötzlich vor uns auftauchte, dass ich es erst gar nicht als Wasserfläche, sondern als weiteres Feld wahrnahm. Aber dann sah ich das Funkeln, das Glitzern des Wassers, als würde es mir stumme kleine SOS-Signale zumorsen. Das Licht war so hell, dass es schwer war, ohne Sonnenbrille hinzusehen. Aber da war er, der Pazifik, beinahe so endlos wie der Himmel, ein lebender, wogender Organismus, der an einem kommaförmigen weißen Sandstrand leckte. Als New Yorkerin hatte ich bisher erst wenige Male einen Blick auf ein Meer – zumindest auf ein Meer mit Sandstrand – werfen können.

Aber wie gesagt, die Nachbarn hatten sich getäuscht. Ja, mein Dad war tot, aber ich sah ihn trotzdem wieder. Seither sehe ich ihn sogar öfter als zu seinen Lebzeiten. Damals musste er an den meisten Tagen zur Arbeit gehen. Jetzt wo er tot ist, hat er nicht mehr besonders viel zu tun. Also sehe ich ihn ziemlich häufig. Fast schon zu häufig. Mit Vorliebe taucht er dann auf, wenn ich am wenigsten damit rechne. Das nervt manchmal. Mein Dad war's dann auch, der mir die Sache mit den Toten erklärt hat.

Für sie war es gar nicht da gewesen. Als Zweijährige findet man das nicht wirklich merkwürdig. Damals war es für mich nur ein weiterer Aspekt, der Kinder von Erwachsenen unterschied. Kinder mussten ihr Gemüse aufessen, Erwachsene nicht. Kinder konnten auf dem Karussell im Park fahren, Erwachsene nicht. Kinder konnten graue Wesen sehen, Erwachsene nicht. Und obwohl ich erst zwei Jahre alt war, verstand ich, dass das kleine graue Ding an der Treppe etwas war, worüber man einfach nicht sprach. Niemals.

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