Baby-Lesen: Die Signale des Säuglings sehen und verstehen by Bärbel Derksen, Susanne Lohmann

By Bärbel Derksen, Susanne Lohmann

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Sein Hauptwerk „Der Mensch – Seine Natur und seine Stellung in der Welt“ zeigt programmatisch auf, dass sein Interesse sowohl den biologischen Voraussetzungen des Menschen, aber auch seiner Stellung innerhalb einer vorgeformten, sozial strukturierten Gesellschaft galt. Gehlen umging das Leib-Seele-Problem, in dem er statt des Geistes die Handlung setzte. 48 Für diese negativisierende Haltung der anthropologischen Konstitution – verbunden mit einer bedenklichen politischen Haltung – oft berechtigterweise kritisiert, bleibt trotzdem der fruchtbare Handlungsbegriff, denn diese defizitäre Disposition verlangt nach Ausgleich.

Im Original). 2 Merleau-Ponty: Annäherungen an den Körper Aber der Erwachte, der Wissende sagt: Leib bin ich ganz und gar, und nichts außerdem; und Seele ist nur ein Wort für ein Etwas am Leibe. (…) Werkzeug deines Leibes ist auch deine kleine Vernunft, mein Bruder, die du „Geist“ nennst, ein kleines Werk- und Spielzeug deiner großen Vernunft. Friedrich Wilhelm Nietzsche Die bei Husserl angedeutete Simulation wurde aufgenommen durch eine besondere Ausprägung der Phänomenologie. Diese wurde definiert durch Maurice Merleau-Ponty, der das Phänomen der Resonanz, das sonst vornehmlich innerhalb der Musikwissenschaften von Bedeutung ist, auf soziale Interaktion zwischen Individuen bezieht und somit für eine erweiterte Sichtweise auf sowie eine Erklärung der interpersonellen Kommunikation fruchtbar machte.

So widmete sich Merleau-Ponty also nicht primär der geistigen Perzeption von Sinneseindrücken, sondern betonte in seiner „Phénoménologie de la perception“ (1945) die Bedeutsamkeit des menschlichen Körpers innerhalb der Erfahrung. So ist der Zusammenhang zwischen Sein und Welt nicht in der Husserl’schen fungierenden Intentionalität (Gerichtet- 38 Vergleiche parallel das Heidegger’sche Geworfensein (thrownness) in einen spatial-temporalen Raum. 39 Dem entgegen setzt er die interne Perzeption, die immer an einen realen Körper gebunden ist (le troisième terme, eine eigene Instanz zwischen Psyche und Physis).

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